Cevennen und Pyrenäen 2019

Cevennen

Im Juni sind wir nach Frankreich und Spanien aufgebrochen um einige Offroad Strecken von MDMOT und dem Transeurotrail zu fahren. Da meine 690 Enduro einen Tag vor unserer Abreise gestohlen wurde bin ich mit meiner nagelneuen KTM 790 Adventure R gefahren.

 

Transeurotrail Belgien

TET Belgien

Im April am langen Osterwochenende habe ich meine mit dem Nomad Kit umgebaute KTM 690 Enduro endlich mal in freier Wildbahn getestet. Da Belgien direkt um die Ecke ist beschlossen wir den TET Belgien zu fahren.

Durch die Cevennen Richtung Alpen.

Im Regen verlassen wir Spanien und fahren über kleinste Strassen wieder Richtung Carcassonne, natürlich auf einer anderen Route. Hier gibt es so viel zu sehen, man könnte Wochen hier verbringen.

In Carcassonne übernachten wir wieder auf dem Stadt Campingplatz und setzen unseren Weg am nächsten Morgen fort.

Gegen 17:00 Uhr erreichen wir den Campingplatz Le Graniers bei Monoblet. Der Waldcamping ist ein absoluter Tipp. Ruhig gelegen, kühl, mit gutem Essen und der Besitzer hat einige schöne Touren für Biker ausgearbeitet.

Nachdem wir gefrühstückt haben fahren wir weiter zum Gorges du Verdun. Diese umrunden wir einmal und verbringen die Nacht auf einem nahegelegenen Campingplatz.

Morgen geht es über die Route de grandes Alpes Richtung Heimat.

5 entspannte Tage in Isabena

Die nächsten Tage wollen wir entspannt verbringen. Der Campingplatz Isabena bietet Frühstück und jeden Abend ein wechselndes Menu. Rundherum gibt es jede Menge Schotterpisten zu erkunden. Ich bin schon ganz heiß drauf endlich die Pisten unter die Räder zu nehmen. Jeden Tag fahren wir eine andere Piste. Die meisten sind schon ganz schön Anspruchsvoll. Meistens sind wir zwischen 16 und 17 Uhr wieder auf dem Campingplatz, trinken ein paar Bier und tauschen uns mit dem ein oder anderen Motorradfahrer über unsere Erlebnisse aus. Einen Abend vor unserer geplanten Abreise am Donnerstag treffen wir Rolf, einen Biker aus Norwegen, den wir an unserem ersten Abend in Frankreich getroffen haben. Der Abend wird so feucht fröhlich das ich am nächsten Morgen nicht in der Lage bin Motorrad zu fahren. Also werden wir am Freitag abfahren.

Von Carcassonne Richtung Andorra und Isabena

Nachdem es in der Nacht ein Gewitter gab und es am Morgen immer noch bedeckt ist machen wir uns recht früh auf den Weg Richtung Andorra. Auf dem Weg dorthin wollen wir noch ein Stück TET mitnehmen. Der Einstieg beginnt schon sehr heftig, aber wir kämpfen uns bis zum ersten Viehgatter durch.

Kurz hinter dem Gatter kommt uns ein einheimischer Landwirt in einem uralten Landrover entgegen. Wir unterhalten uns mit Händen und Füßen und er gibt mir zu verstehen das es keine gute Idee wäre hier mit den Motorrädern weiter zu fahren. Nachdem der erste Teil der Strecke schon heftig war glaube ich ihm und wir drehen wieder um. Über den Coll de Creueta fahren wir nach La Seu d’Urgell und übernachten dort. Tags darauf unternehmen wir wieder einen Versuch Offroad zu fahren. Dieses Mal ist die Strecke ein Traum.

In Andorra angekommen steuern wir den Schmuggler Trail an, eine Schotterpiste die Andorra mit Spanien verbindet und früher wirklich ein Pfad für Schmuggler war.

Gegen 17:00 Uhr kommen wir wieder auf Asphalt an und haben jetzt noch 138 km über kleinste Strassen bis nach Isabena. Wir gehen ordentlich Gas und sind um 18:42 Uhr in Isabena auf dem Campingplatz, pünktlich zum Abendessen.