Eine Balkan Reise Teil 3

Der dritte Teil unserer Balkan Reise ist fertig geschnitten. Wir sind in Albanien unterwegs und fahren unter anderem durch den Teth Nationalpark. Ich wünsche euch viel Spaß beim anschauen und würde mich über einen Daumen hoch oder ein Abo sehr freuen.

 

Unser Motorrad Jahr 2016

Zur Überbruckung der Wartzeit auf den dritten Teil der Balkanreise habe ich die schönsten Szenen aus unserem Motorrad Urlaub 2016 zusammengeschnitten. Ich habe jetzt schon wieder Lust los zu fahren 🙂

Eine Balkan Reise Teil 1

Das schlechte Wetter hat es mir einfach gemacht mich abends noch an den PC zu setzen und das Video zu unserer Balkanreise fertig zu stellen. Für mich war das eine der schönsten Reisen mit dem Motorrad. Im ersten Teil fahren wir durch Österreich, Slowenien und Kroatien. Viel Spaß beim Anschauen.

Motocross Training am Nürburgring

Vor zwei Wochen habe ich an einem Motocross Training am Fahrsicherheitszentrum Nürburgring teilgenommen. Die Leihmaschine und die Fahrerausstattung waren in den Lehrgangsgebühren enthalten. Als Leihmaschine habe ich eine KTM 250 SXF mit 40 PS gefahren. Das Mopped wiegt um die 100 Kilo und läßt sich fahren wie ein Fahrrad. Meine 690er ist ein Dickschiff dagegen. Ich habe schon lange nicht mehr drei Stunden ein Dauer Grinsen im Gesicht gehabt, am liebsten würde ich jetzt jedes Wochenende fahren. Das ganze habe ich in einem Film festgehalten.

Wer jetzt auch auf den Geschmack gekommen ist sollte mal auf http://www.mx-schule.de schauen. Hier findet ihr Termine und Preise.

Südtirol

Bevor wir die schöne Gegend verlassen fahren wir Richtung Bozen und nehmen noch ein paar Pässe mit. Morgen werden wir schon wieder in Deutschland sein.

Udine Italien

Entlang der Magistrate geht es nun Richtung Italien. Die erste Stunde ist noch wunderschön. Danach wird der Verkehr immer Dichter und das vorankommen zur Qual. Ein LKW und Wohnmobil Reit sich aneinander und teilweise fahren wir Schritttempo weil überholen wegen des Gegenverkehr unmöglich ist. Bei Rijeka sind wir froh das wir ein Stück Autobahn fahren können. Kurz hinter Udine schlagen wir unser Nachtlager auf.

Kroatien

Nach einem guten Kaffee fahren wir nach Kravica um uns dort den Wasserfall anzuschauen. Es ist ähnlich wie Plitvicer nur viel kleiner und weniger Touristen. Der große Vorteil ist das man mit dem Motorrad bis zum Wasserfall fahren kann. Danach geht es weiter​ nach Kroatien ans Meer. Hier finden wir einen schönen Campingplatz in einer schönen Bucht.

Medu Gorje Bosnien

Nachdem wir die Grenze nach Bosnien überquert haben sind wir wieder auf kleinen Traumstrßen unterwegs. So langsam weiß ich nicht mehr welche die schönste Strecke war die wir im Balkan gefahren sind. Endpunkt der heutigen Etappe ist Medu Gorje, ein kleines Kaff, wunderschön gelegen, in dem der Marienkult auf die Spitze getrieben wird. Ich habe noch nie so viel Tinnef auf einen Haufen gesehen. Der ganze Ort besteht nur aus Hotels und Läden die alle den gleichen Mist verkaufen. Busse karren die Touristen scharenweise hierher was sich natürlich auch in den Preisen niederschlägt. Ich bin froh wenn wir morgen wieder weg sind.

Die Bucht von Kotor

Gegen 10:00 Uhr kommen wir los und fahren nach Montenegro zur Bucht von Kotor. Von oben sieht die Bucht traumhaft aus. Über gefühlt 1000 Serpentinen fahren wir hinunter nach Kotor. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man quert die Bucht mit der Fähre, oder fährt komplett am Ufer entlang. Wir entscheiden uns für das Ufer. Nach ca 1/12 Stunden haben wir die Runde endlich geschafft. Mein Navi zeigt in der Nähe einen Campingplatz an. Da ich kürzeste Route eingegeben habe führt uns das Gerät auf eine kleine Straße die sich steil den Berg Hochwasser und schließlich in einen Schotterweg übergeht. Kurz darauf erreichen wir den gesuchten Campingplatz. Dort werden wir von einem älteren Herren empfangen der genau so verwahrlost und dreckig aussieht wie der Platz. Egal, für eine Nacht ist das ok. Abends gehen wir ins Städtchen zum essen und bekommen Mal wieder eine riesen Grillplatte. Wahnsinn, ich liebe den Balkan. Auf dem Weg zurück zum Zelt kommen wir noch an einem Lokal vorbei das Beer to Go verkauft. Ein perfekter Abend.