In der Algarve unterwegs

17.05.2015

Vor ein paar Tagen habe ich mir noch gewünscht das es ein paar Grad wärmer sein könnte. Jetzt habe ich den Salat. Morgens ist es schon so heiß, das man bei jeder Bewegung schwitzt. Als ich endlich alles zusammen gepackt habe, bin ich triefnass und könnte schon wieder duschen. Bei strahlendem Sonnenschein mache ich mich auf in Richtung Monchique und fahre ein paar geile Kurven durch das hügelige Hinterland der Algarve.

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Danach geht es weiter nach Sangres, dem südlichten Punkt Europas. Auf dem Weg dorthin komme ich an einigen kleinen Traumstränden vorbei.

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Der südlichste Punkt Europas entpuppt sich als Tourimagnet. Den Höhepunkt bildet eine Wurstbude, die damit wirbt „Letzte Bratwurst vor Amerika“. Trotzdem lohnt sich der Ausflug, alleine wegen der grandiosen Aussicht auf die Steilküste.


Nach ca 190 km biege ich in Aumacao de Pera ab und genieße den Sonnenuntergang am Strand.

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Abschied fällt schwer

16.05.2015

Ein bisschen wehmütig sitzen wir morgens beim Kaffee. Jetzt wird uns erst richtig bewußt das dies unsere letzten gemeinsamen Stunden sind bevor es für mich weiter auf mein großes Abenteuer geht, und Petra ihr eigenes Kleines erlebt. Sie fährt das erste mal so eine Strecke alleine. Immerhin über 2000 km. Bis Coruche fahren wir gemeinsam, dann trennen sich an einem Kreisverkehr unsere Wege.Petra fährt links und ich rechts raus. Noch einige male auf der Fahrt in die Algarve schaue ich wie immer in den Rückspiegel, aber das vertraute Bild von Petra auf ihrer Transalp fehlt.Es ist schon erstaunlich wie schnell sich die Landschaft ändert. In Alentejo ist alles karg und auf einmal in der Algarve wieder alles grün und bewaldet. In Zambujeira biege ich auf einen Campingplatz ab und baue mein Zelt auf. Kaum bin ich fertig, klingelt mein Handy. Petra ist gut in Badajoz, Spanien angekommen. Wir plaudern ein paar Minuten und stellen gemeinsam fest, alleine Reisen ist doof.

Petra bei der Reiseplanung
Petra bei der Reiseplanung
und tschüß
und tschüß

Storchen Hochhaus
Storchen Hochhaus
In Zambujeira
In Zambujeira
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Auf nach Lissabon

14.05.2015

Von Praia de Mira aus sind es ca 230 km bis Lissabon zum Stadt Campingplatz. Da wir Nachmittags noch in die Stadt wollen, klemmen wir uns auf die Autobahn. Stolze 16 Euro Maut kostet das Ganze. Dafür sind wir aber schon um 13:00 uhr in Lissabon. Wir checken auf dem Camping Platz ein und schlagen rasch unser Lager für die nächsten 2 Tage auf. Um 15:00 Uhr stehen wir an der Bushaltestelle und warten bis 15:30 auf den Bus der um 15:15 kommen sollte. Zurück auf dem Camping erfahren wir, das die Busfahrer heute streiken.Warum soll es hier auch besser sein als zuhause? Auf die Frage nach einem Taxi ernten wir nur ein breites Grinsen des Rezeptionisten. Gegenüber vom Camping befindet sich ein Decathlon, und wir beschliessen die Zeit sinnvoll zu nutzen und ein paar fehlende Ausrüstungsgegenstände zu kaufen. Für Petra ein paar Heringe für ihr Zelt, und für mich einen neuen Stuhl, da mein Dreibeinhocker den Tag zuvor nach 4 Jahren die Grätsche gemacht hat. Danach gehts zum Supermarkt und wir  decken uns mit Bier und Essen ein. So wird es noch ein entspannter Abend auf dem Camping.

15.05.2015

Zum Glück ist der Streik der Busfahrer heute vorbei und wir starten um 09:00 Uhr Richtung Altstadt. Die Fahrt dauert über eine Stunde und kostet schlappe 1,80 Euro. Wir haben keinen festen Plan was wir alles sehen wollen, und laufen erst einmal Richtung Castel Jorge. Unterwegs nehmen wir noch einige Köstlichkeiten aus den zahlreichen Konditoreien zu uns. Besonders die kleinen Vanillepudding Törtchen haben es uns angetan. Irgendwann erreichen wir das Castel. Vor dem Eingang steht schon eine riesen Schlange Touris, die ganz wild darauf sind ihr Eintrittsgeld zu entrichten. Nicht mit uns! Der Weg um das Castel führt durch zig kleine Gassen und ist mit Sicherheit sehenswerter als das Castel. Schließlich gelangen wir an den höchsten Punkt der Stadt und genießen ein sagenhaften Ausblick über Lissabon. Alles richtig gemacht. Jetzt geht es wieder abwärts in die City. In einer der zahlreichen Churasqueirias hauen wir uns erst mal für kleines Geld den Bauch voll. Am frühen Abend machen wir uns auf den Rückweg um den letzten gemeinsamen Abend zu genießen. Morgen gehts für Petra wieder Richtung Deutschland.

Prost!!!
Prost!!!
Das Castel
Das Castel
Lissabon von oben
Lissabon von oben
Die Tauben Lady
Die Tauben Lady
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Richtung Portugal

11.05.2015

Von den Picos fahren wir über Ourense Richtung Portugal. Die Strecke ist ist kurvig und schön zu fahren.Nichts besonderes, aber ganz nett. Nach 399 km erreichen wir Allaritz. Hier finden wir einen schönen Campingplatz, essen und trinken gut und bereiten us auf den nächsten Tag in Portugal vor.

12.05.2015

Heute geht es durch das bergische Hinterland von Portugal runter zur Küste.Die Landschaft ist ganz nett, reißt uns aber nicht vom Hocker. Dafür bestechen aber die Strände in Nord Portugal mit ihrer Schönheit.

13.05.2015

Noch einmal fahren wir ins bergige Hinterland von Portugal. Irgendwie haben wir beide heute keinen guten Tag. Das Motorradfahren macht keinen richtigen Spass. So was soll es auch geben. Vielleicht liegts ja am Wetter. Mittags hauen wir uns in einer Churasqueira den Bauch voll. Eine riesen Portion Hühnchen, Pommes, Reis, Brot, zwei Cola und zum guten Schluß nochen einen Kaffee. Das alles für nur 11 Euro, wahnsinn. Abends am Strand ist alles wieder gut. Wir erleben einen spektakulären Sonnenuntergang ganz alleine am Strand.

Nord Portugal
Nord Portugal
Nur für uns!!!
Nur für uns!!!

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