Durch die Cevennen Richtung Alpen.

Im Regen verlassen wir Spanien und fahren über kleinste Strassen wieder Richtung Carcassonne, natürlich auf einer anderen Route. Hier gibt es so viel zu sehen, man könnte Wochen hier verbringen.

In Carcassonne übernachten wir wieder auf dem Stadt Campingplatz und setzen unseren Weg am nächsten Morgen fort.

Gegen 17:00 Uhr erreichen wir den Campingplatz Le Graniers bei Monoblet. Der Waldcamping ist ein absoluter Tipp. Ruhig gelegen, kühl, mit gutem Essen und der Besitzer hat einige schöne Touren für Biker ausgearbeitet.

Nachdem wir gefrühstückt haben fahren wir weiter zum Gorges du Verdun. Diese umrunden wir einmal und verbringen die Nacht auf einem nahegelegenen Campingplatz.

Morgen geht es über die Route de grandes Alpes Richtung Heimat.

Share

Von Carcassonne Richtung Andorra und Isabena

Nachdem es in der Nacht ein Gewitter gab und es am Morgen immer noch bedeckt ist machen wir uns recht früh auf den Weg Richtung Andorra. Auf dem Weg dorthin wollen wir noch ein Stück TET mitnehmen. Der Einstieg beginnt schon sehr heftig, aber wir kämpfen uns bis zum ersten Viehgatter durch.

Kurz hinter dem Gatter kommt uns ein einheimischer Landwirt in einem uralten Landrover entgegen. Wir unterhalten uns mit Händen und Füßen und er gibt mir zu verstehen das es keine gute Idee wäre hier mit den Motorrädern weiter zu fahren. Nachdem der erste Teil der Strecke schon heftig war glaube ich ihm und wir drehen wieder um. Über den Coll de Creueta fahren wir nach La Seu d’Urgell und übernachten dort. Tags darauf unternehmen wir wieder einen Versuch Offroad zu fahren. Dieses Mal ist die Strecke ein Traum.

In Andorra angekommen steuern wir den Schmuggler Trail an, eine Schotterpiste die Andorra mit Spanien verbindet und früher wirklich ein Pfad für Schmuggler war.

Gegen 17:00 Uhr kommen wir wieder auf Asphalt an und haben jetzt noch 138 km über kleinste Strassen bis nach Isabena. Wir gehen ordentlich Gas und sind um 18:42 Uhr in Isabena auf dem Campingplatz, pünktlich zum Abendessen.

Share

Auf geht’s Richtung Pyrenäen

Endlich mal Sonne. Nach 5 Tagen bedecktem Himmel, Regen und einstelligen Temperaturen haben wir heute das erste Mal ein Gefühl von Sommerurlaub. Wir wollen wieder in den TET einsteigen der an Carcassonne vorbei führt. Ca 10 km hinter Carcassonne finden wir wieder einen Einstieg. Voller Vorfreude fahren wir in den kleinen Schotterweg und lassen schon mal vorsorglich Luft ab.

Die Freude hält nicht lange an, denn kurze Zeit später müssen wir umdrehen weil es für uns mit Gepäck unfahrbar wird. Hier wäre eine kleine Sportenduro angesagt. Nicht weiter Schlimm, denn hier in der Gegend gibt es jede Menge anderes zu erkunden. Kurzentschlossen machen wir uns auf den Weg zum 80 Kilometer entfernten George der Galamus. Ein absolutes Highlight.

Nachdem wir uns alles in uns aufgesaugt haben fahren wir weiter nach Banyuls sie mer und übernachten auf dem Camping Municipal Pinede.

Nachdem wir jeder ein Entrecote und ein paar leckere belgische Biere hatten können wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Morgen fahren wir weiter Richtung Andorra.

Share

Von Millau nach Carcassonne

Der Morgen beginnt genau wie der Tag zuvor aufgehört hat, bewölkt und kalt. Trotzdem machen wir uns auf den Weg um die erste Teilstrecke des TET zu fahren. Der Einstieg ist nur wenige Kilometer hinter dem Campingplatz. Auf dem Weg dorthin kommen wir am Viaduc Millau vorbei.

Nachdem wir ein paar Fotos gemacht haben steigen wir in dem TET ein. Die Strecke ist auch mit großen Enduros gut fahrbar. Nur zwei Stellen mit groben Schotter und großen Steinen sind ein bisschen herausfordernt.

Nach ca 30 Kilometer verlassen wir den TET und fahren über kleinste Strassen nach Carcassonne.

Share

Cevennen und Pyrenäen 2019

Nach 3 Tagen und 1100 km bei durchwachsenem Wetter sind wir endlich in Mende angekommen. Von hier wollen wir so viel Offroad wie möglich unterwegs sein.
Am Abend gönnen wir uns eine leckere Pizza und ein paar kühle blonde. Der nächste Morgen beginnt genau wie die letzten Tage. 9 Grad und Nieselregen. Trotzdem wollen wir heute unbedingt den ersten Track unter die Räder nehmen. Der Einstieg zur ersten Strecke ist nur ein paar Kilometer entfernt, also rauf auf den Bock und Abfahrt.
Die Strecke ist wunderbar einfach zu fahren. Genau das richtige zum Anfang. Vom Aussichtspunkt hat man einen wunderbaren Blick über Mende. Zwei weitere Offroad Strecken werden bis Millau nach auf uns zukommen.
Nach einem Tag genau nach unserem Geschmack beschließen wir den Abend mit einem Biker Picknick.
Share

KTM 790 Adventure S auf der MX Strecke

Letztes Wochenende waren wir in Pfungstadt beim Treffen der Transalp Freunde und Petra hat mich gefragt ob ich mit ihrer nagelneuen KTM 790 Adventure S fahren möchte. Dieses Angebot konnte ich natürlich nicht ausschlagen. Es hat richtig Spaß gemacht. Danke an Petra für ihr Vertrauen.

PS: Ich habe keinen Kratzer an das Mopped gemacht 🙂 

Share

Von Karpenisi nach Skhoder und weiter nach Kroatien

Jetzt geht es langsam nach Hause. Von Karpenisi fahren wir in den Süden von Albanien. Auf dem Weg dorthin fahren wir durch Arta und besichtigen die historische Brücke.

Unser erstes Ziel in Albanien ist Butrint, welches wir ca 1 1/2 Stunden später erreichen. Leider ist das Gelände umzäunt und da wir unsere Maschinen nicht unbeaufsichtigt stehen lassen wollen, machen wir nur einen kurzen Stop und fahren dann weiter. Mittlerweile zieht ein Gewitter in den Bergen auf und wir ändern unseren Plan durch das Gebirge zu fahren und nehmen den Weg entlang der Küste. Eine gute Entscheidung, wie sich später heraus stellen wird. Wegen den dunklen Wolken ziehen wir am Gas und wollen so schnell wie möglich nach Skhoder auf den Campingplatz, viel weiter als wir heute eigentlich geplant hatten. Kurz hinter Tirana erwischt uns das Gewitter voll. Es schüttet wie aus Eimern und die Blitze schlagen rechts und links neben uns ein. Zum Glück finden wir eine alte Tankstelle an der wir uns unterstellen können.

Nach einer halben Stunde wird der Regen endlich weniger und wir setzen unsere Fahrt nach Skhoder fort. Um 19:45 Uhr erreichen wir endlich den Campingplatz, bauen unser Zelt auf und begeben uns direkt ins Restaurant zum Essen. Nach zwei großen Bier sieht auch dieser Tag wieder ganz ok aus. Nachdem wir wunderbar geschlafen haben packen wir unsere Sachen und machen uns auf nach Kroatien, da der Wetterbericht für die Bergregionen in Montenegro und Bosnien bis nächsten Dienstag Regen und Gewitter ansagt. In Dubrovnik machen wir eine kurze Stadtrundfahrt durch die Altstadt und suchen uns dann einen Campingplatz.

Share

ACT Tag eins und zwei bis Karpenisi

Von Delphi aus fahren wir ca 60 km Richtung Nafpaktos um dort in den ACT einzusteigen. Der Anfang der Strecke ist traumhaft mit einem Blick auf den Golf von Korinth.

Bis Lidoriki fahren wir, um hier unsere Motorräder aufzutanken. Hier ist die letzte Tankstelle für die nächsten 200 km. Da Petras CRF und meine KTM keine Reichweitenwunder sind nehmen wir noch 4,5 Liter Sprit in unseren Fuelfriends mit.

Nachdem wir unseren Eiscafé getrunken haben fahren wir weiter ins 70 km entfernte Ano Chora. Hier werden wir im Hotel Kannabeiko für 35 Euro inkl. Frühstück unterkommen.

Nachdem wir geduscht haben schauen wir uns ein wenig in dem Örtchen um.

Schließlich landen wir in einer Taverne. Außer Ziege gekocht oder Ziege aus dem Ofen gibt es keine Auswahl. Wir entscheiden uns für Ziege aus dem Ofen. Lecker war es. Nach dem Essen kugeln wir in die nächste Taverne um einen Absacker, sprich Ouzo zu trinken. Ich bestelle also 2 Ouzo und ein Bier und wir bekommen 2 Ouzo, ein Bier und einen Teller mit Bratwurst und Pommes. Eigentlich haben wir gar keinen Hunger mehr, aber aus Anstand essen wir den „Snack“ noch. Auf einmal stehen noch 2 Ouzo und ein Bier auf dem Tisch die uns von einem anderen Gast spendiert wurden und da man ohne Essen nicht trinken kann, bringt der Wirt gleich den nächsten Teller Pommes und Wurst. Zum Glück können wir den weiter reichen. Satt und zufrieden begeben wir uns auf unser Zimmer und schlafen wie die Murmeltiere. Am nächsten Morgen nehmen wir dann die restlichen 130 km des ACT bis Karpenisi unter die Räder. Wir fahren durch Wälder und Hochebenen. Einfach der Hammer. Von einfach bis richtig heftig ist alles dabei.

Kurz vor Ende des Tracks ist Petras CRF auf Reserve und wir füllen 1 1/2 Liter Sprit aus dem Kanister in die Kleine. Ein paar Kilometer danach geht auch bei meiner KTM die Reserve Leuchte an. Ich komme aber noch die 30 km bis zur nächsten Tankstelle ohne nachfüllen zu müssen. In Karpenisi angekommen suchen wir uns eine Bleibe und finden das Appartement Hotel Lappas für 35 Euro die Nacht.

Share

TET Section 2 bis Patras

Völlig entspannt und mit guter Laune starten wir den Tag, ohne zu wissen was auf uns zukommen wird.

Die Wege durch die Berge sind ein Traum und wir genießen jeden Meter. Bis Agrafa ist die Strecke einfach zu fahren, doch ein paar Kilometer weiter nimmt das Drama seinen Lauf. Dicke Felsbrocken durch abgerutschte Hänge machen die Strecke fast unpassierbar. Immer wieder muß ich Petras Honda über die schlimmsten Stellen fahren, das heißt viel laufen, und das bei sengender Hitze. Schließlich bin ich völlig KO und brauche eine Pause.

Als wir endlich die letzte Kehre passiert haben und im Tal ankommen wartet schon die nächste Überraschung auf uns. Die Furt die wir überqueren müssen ist durch einen Felssturz unpassierbar und auf der anderen Seite liegt ein Baum quer über den Weg und versperrt das Weiterkommen. Da Wasser und Sprit knapp werden ist umdrehen keine Option.

Nach ca 3 1/2 Stunden sind die Motorräder durch die Furt und über die selbst gebaute Rampe über den Baumstamm geschafft. Jetzt nur noch die Maschinen über das 50 m lange Geröllfeld schieben, aufrödeln und es geht endlich weiter. Gegen 19:30 Uhr sind wir immer noch auf dem Trail und die nächste Stadt ist noch 60 km entfernt. Also suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen um unser Zelt aufzubauen und in den Bergen zu übernachten. Zum Glück haben wir noch einen Liter Wasser um unsere Notration Nudeln zu kochen.

Am nächsten Morgen trinken wir noch einen Kaffee und machen uns wieder auf den Weg nach Karpenisi. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem kleinen Dorf vorbei und rasten kurz.

Um die Mittagszeit kommen wir in Karpenisi an, tanken die Motorräder auf und fahren dann 130 km nach Patras am Golf von Korinth.

Ca 20 km hinter Patras finden wir den Camping Tsolis, einfach, sauber und mit einer wunderbaren Strandbar. Das Essen ist hervorragend und die Betreiber super zuvorkommend. Hier bleiben wir 2 Tage bevor wir dann nach Delphi fahren.

Share

Von Seefeld in Tirol nach Venedig

Gegen 18:00 Uhr kommen wir nach ca 400 km in Seefeld auf dem Camping Alpin an. Fix das Zelt aufgebaut und ab ins Restaurant. Hier gibt es allerlei Tiroler Spezialitäten. Wir entscheiden uns für den Pfannkuchen mit Speck und Käse. Danach noch ein, zwei Bier und einen Zirben Schnaps und wir fallen glückselig auf die Matratze.

Am nächsten Morgen sind wir um 10:00 Uhr schon wieder unterwegs. Unseren ersten unfreiwilligen Halt haben wir am Brennerpass. Mit hunderten Auto und Motorradfahrern müssen wir eine halbe Stunde warten bis die Fronleichnamsprozession vorbei gezogen ist. Dann setzt sich der ganze Tross in Bewegung. Unser erster Pass ist das Penser Joch. Juhu, endlich richtige Kurven.

Danach fahren wir weiter über den Manghan Pass. Einfach nur geil. Die Fahrt nach Venedig ist einfach nur ätzend. Nur Stau und wir brauchen ca 1,5 Stunden für 60 km. Völlig entnervt kommen wir am Camping Jolly an. An der Rezeption wird uns dann gesagt das man hier nicht Zelten kann, sondern nur ein Mobilheim mieten kann, toll. Wir entscheiden uns für die günstigste Kategorie und zahlen 64 Euro für 2 Nächte. Danach beziehen wir unser Heim und gehen ins Restaurant und bestellen unsere erste Pizza.

Den nächsten Morgen verbringe ich damit an Petras Honda die 12 Volt Steckdose zu montieren. Da wir die Maschine erst einen Tag vor der Abreise abholen konnten und ich noch den Gepäckträger schweißen mußte hatte ich für die Steckdose leider keine Zeit mehr.

Dafür wird die Fahrt zur Fähre morgen ganz entspannt, denn wir haben nur 7 km bis zum Hafen zu fahren.

Share