Von Karpenisi nach Skhoder und weiter nach Kroatien

Jetzt geht es langsam nach Hause. Von Karpenisi fahren wir in den Süden von Albanien. Auf dem Weg dorthin fahren wir durch Arta und besichtigen die historische Brücke.

Unser erstes Ziel in Albanien ist Butrint, welches wir ca 1 1/2 Stunden später erreichen. Leider ist das Gelände umzäunt und da wir unsere Maschinen nicht unbeaufsichtigt stehen lassen wollen, machen wir nur einen kurzen Stop und fahren dann weiter. Mittlerweile zieht ein Gewitter in den Bergen auf und wir ändern unseren Plan durch das Gebirge zu fahren und nehmen den Weg entlang der Küste. Eine gute Entscheidung, wie sich später heraus stellen wird. Wegen den dunklen Wolken ziehen wir am Gas und wollen so schnell wie möglich nach Skhoder auf den Campingplatz, viel weiter als wir heute eigentlich geplant hatten. Kurz hinter Tirana erwischt uns das Gewitter voll. Es schüttet wie aus Eimern und die Blitze schlagen rechts und links neben uns ein. Zum Glück finden wir eine alte Tankstelle an der wir uns unterstellen können.

Nach einer halben Stunde wird der Regen endlich weniger und wir setzen unsere Fahrt nach Skhoder fort. Um 19:45 Uhr erreichen wir endlich den Campingplatz, bauen unser Zelt auf und begeben uns direkt ins Restaurant zum Essen. Nach zwei großen Bier sieht auch dieser Tag wieder ganz ok aus. Nachdem wir wunderbar geschlafen haben packen wir unsere Sachen und machen uns auf nach Kroatien, da der Wetterbericht für die Bergregionen in Montenegro und Bosnien bis nächsten Dienstag Regen und Gewitter ansagt. In Dubrovnik machen wir eine kurze Stadtrundfahrt durch die Altstadt und suchen uns dann einen Campingplatz.

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ACT Tag eins und zwei bis Karpenisi

Von Delphi aus fahren wir ca 60 km Richtung Nafpaktos um dort in den ACT einzusteigen. Der Anfang der Strecke ist traumhaft mit einem Blick auf den Golf von Korinth.

Bis Lidoriki fahren wir, um hier unsere Motorräder aufzutanken. Hier ist die letzte Tankstelle für die nächsten 200 km. Da Petras CRF und meine KTM keine Reichweitenwunder sind nehmen wir noch 4,5 Liter Sprit in unseren Fuelfriends mit.

Nachdem wir unseren Eiscafé getrunken haben fahren wir weiter ins 70 km entfernte Ano Chora. Hier werden wir im Hotel Kannabeiko für 35 Euro inkl. Frühstück unterkommen.

Nachdem wir geduscht haben schauen wir uns ein wenig in dem Örtchen um.

Schließlich landen wir in einer Taverne. Außer Ziege gekocht oder Ziege aus dem Ofen gibt es keine Auswahl. Wir entscheiden uns für Ziege aus dem Ofen. Lecker war es. Nach dem Essen kugeln wir in die nächste Taverne um einen Absacker, sprich Ouzo zu trinken. Ich bestelle also 2 Ouzo und ein Bier und wir bekommen 2 Ouzo, ein Bier und einen Teller mit Bratwurst und Pommes. Eigentlich haben wir gar keinen Hunger mehr, aber aus Anstand essen wir den „Snack“ noch. Auf einmal stehen noch 2 Ouzo und ein Bier auf dem Tisch die uns von einem anderen Gast spendiert wurden und da man ohne Essen nicht trinken kann, bringt der Wirt gleich den nächsten Teller Pommes und Wurst. Zum Glück können wir den weiter reichen. Satt und zufrieden begeben wir uns auf unser Zimmer und schlafen wie die Murmeltiere. Am nächsten Morgen nehmen wir dann die restlichen 130 km des ACT bis Karpenisi unter die Räder. Wir fahren durch Wälder und Hochebenen. Einfach der Hammer. Von einfach bis richtig heftig ist alles dabei.

Kurz vor Ende des Tracks ist Petras CRF auf Reserve und wir füllen 1 1/2 Liter Sprit aus dem Kanister in die Kleine. Ein paar Kilometer danach geht auch bei meiner KTM die Reserve Leuchte an. Ich komme aber noch die 30 km bis zur nächsten Tankstelle ohne nachfüllen zu müssen. In Karpenisi angekommen suchen wir uns eine Bleibe und finden das Appartement Hotel Lappas für 35 Euro die Nacht.

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TET Section 2 bis Patras

Völlig entspannt und mit guter Laune starten wir den Tag, ohne zu wissen was auf uns zukommen wird.

Die Wege durch die Berge sind ein Traum und wir genießen jeden Meter. Bis Agrafa ist die Strecke einfach zu fahren, doch ein paar Kilometer weiter nimmt das Drama seinen Lauf. Dicke Felsbrocken durch abgerutschte Hänge machen die Strecke fast unpassierbar. Immer wieder muß ich Petras Honda über die schlimmsten Stellen fahren, das heißt viel laufen, und das bei sengender Hitze. Schließlich bin ich völlig KO und brauche eine Pause.

Als wir endlich die letzte Kehre passiert haben und im Tal ankommen wartet schon die nächste Überraschung auf uns. Die Furt die wir überqueren müssen ist durch einen Felssturz unpassierbar und auf der anderen Seite liegt ein Baum quer über den Weg und versperrt das Weiterkommen. Da Wasser und Sprit knapp werden ist umdrehen keine Option.

Nach ca 3 1/2 Stunden sind die Motorräder durch die Furt und über die selbst gebaute Rampe über den Baumstamm geschafft. Jetzt nur noch die Maschinen über das 50 m lange Geröllfeld schieben, aufrödeln und es geht endlich weiter. Gegen 19:30 Uhr sind wir immer noch auf dem Trail und die nächste Stadt ist noch 60 km entfernt. Also suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen um unser Zelt aufzubauen und in den Bergen zu übernachten. Zum Glück haben wir noch einen Liter Wasser um unsere Notration Nudeln zu kochen.

Am nächsten Morgen trinken wir noch einen Kaffee und machen uns wieder auf den Weg nach Karpenisi. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem kleinen Dorf vorbei und rasten kurz.

Um die Mittagszeit kommen wir in Karpenisi an, tanken die Motorräder auf und fahren dann 130 km nach Patras am Golf von Korinth.

Ca 20 km hinter Patras finden wir den Camping Tsolis, einfach, sauber und mit einer wunderbaren Strandbar. Das Essen ist hervorragend und die Betreiber super zuvorkommend. Hier bleiben wir 2 Tage bevor wir dann nach Delphi fahren.

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Von Seefeld in Tirol nach Venedig

Gegen 18:00 Uhr kommen wir nach ca 400 km in Seefeld auf dem Camping Alpin an. Fix das Zelt aufgebaut und ab ins Restaurant. Hier gibt es allerlei Tiroler Spezialitäten. Wir entscheiden uns für den Pfannkuchen mit Speck und Käse. Danach noch ein, zwei Bier und einen Zirben Schnaps und wir fallen glückselig auf die Matratze.

Am nächsten Morgen sind wir um 10:00 Uhr schon wieder unterwegs. Unseren ersten unfreiwilligen Halt haben wir am Brennerpass. Mit hunderten Auto und Motorradfahrern müssen wir eine halbe Stunde warten bis die Fronleichnamsprozession vorbei gezogen ist. Dann setzt sich der ganze Tross in Bewegung. Unser erster Pass ist das Penser Joch. Juhu, endlich richtige Kurven.

Danach fahren wir weiter über den Manghan Pass. Einfach nur geil. Die Fahrt nach Venedig ist einfach nur ätzend. Nur Stau und wir brauchen ca 1,5 Stunden für 60 km. Völlig entnervt kommen wir am Camping Jolly an. An der Rezeption wird uns dann gesagt das man hier nicht Zelten kann, sondern nur ein Mobilheim mieten kann, toll. Wir entscheiden uns für die günstigste Kategorie und zahlen 64 Euro für 2 Nächte. Danach beziehen wir unser Heim und gehen ins Restaurant und bestellen unsere erste Pizza.

Den nächsten Morgen verbringe ich damit an Petras Honda die 12 Volt Steckdose zu montieren. Da wir die Maschine erst einen Tag vor der Abreise abholen konnten und ich noch den Gepäckträger schweißen mußte hatte ich für die Steckdose leider keine Zeit mehr.

Dafür wird die Fahrt zur Fähre morgen ganz entspannt, denn wir haben nur 7 km bis zum Hafen zu fahren.

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Motocross Training am Nürburgring

Vor zwei Wochen habe ich an einem Motocross Training am Fahrsicherheitszentrum Nürburgring teilgenommen. Die Leihmaschine und die Fahrerausstattung waren in den Lehrgangsgebühren enthalten. Als Leihmaschine habe ich eine KTM 250 SXF mit 40 PS gefahren. Das Mopped wiegt um die 100 Kilo und läßt sich fahren wie ein Fahrrad. Meine 690er ist ein Dickschiff dagegen. Ich habe schon lange nicht mehr drei Stunden ein Dauer Grinsen im Gesicht gehabt, am liebsten würde ich jetzt jedes Wochenende fahren. Das ganze habe ich in einem Film festgehalten.

Wer jetzt auch auf den Geschmack gekommen ist sollte mal auf http://www.mx-schule.de schauen. Hier findet ihr Termine und Preise.

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Südtirol

Bevor wir die schöne Gegend verlassen fahren wir Richtung Bozen und nehmen noch ein paar Pässe mit. Morgen werden wir schon wieder in Deutschland sein.

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Udine Italien

Entlang der Magistrate geht es nun Richtung Italien. Die erste Stunde ist noch wunderschön. Danach wird der Verkehr immer Dichter und das vorankommen zur Qual. Ein LKW und Wohnmobil Reit sich aneinander und teilweise fahren wir Schritttempo weil überholen wegen des Gegenverkehr unmöglich ist. Bei Rijeka sind wir froh das wir ein Stück Autobahn fahren können. Kurz hinter Udine schlagen wir unser Nachtlager auf.

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Kroatien

Nach einem guten Kaffee fahren wir nach Kravica um uns dort den Wasserfall anzuschauen. Es ist ähnlich wie Plitvicer nur viel kleiner und weniger Touristen. Der große Vorteil ist das man mit dem Motorrad bis zum Wasserfall fahren kann. Danach geht es weiter​ nach Kroatien ans Meer. Hier finden wir einen schönen Campingplatz in einer schönen Bucht.

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Medu Gorje Bosnien

Nachdem wir die Grenze nach Bosnien überquert haben sind wir wieder auf kleinen Traumstrßen unterwegs. So langsam weiß ich nicht mehr welche die schönste Strecke war die wir im Balkan gefahren sind. Endpunkt der heutigen Etappe ist Medu Gorje, ein kleines Kaff, wunderschön gelegen, in dem der Marienkult auf die Spitze getrieben wird. Ich habe noch nie so viel Tinnef auf einen Haufen gesehen. Der ganze Ort besteht nur aus Hotels und Läden die alle den gleichen Mist verkaufen. Busse karren die Touristen scharenweise hierher was sich natürlich auch in den Preisen niederschlägt. Ich bin froh wenn wir morgen wieder weg sind.

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Die Bucht von Kotor

Gegen 10:00 Uhr kommen wir los und fahren nach Montenegro zur Bucht von Kotor. Von oben sieht die Bucht traumhaft aus. Über gefühlt 1000 Serpentinen fahren wir hinunter nach Kotor. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man quert die Bucht mit der Fähre, oder fährt komplett am Ufer entlang. Wir entscheiden uns für das Ufer. Nach ca 1/12 Stunden haben wir die Runde endlich geschafft. Mein Navi zeigt in der Nähe einen Campingplatz an. Da ich kürzeste Route eingegeben habe führt uns das Gerät auf eine kleine Straße die sich steil den Berg Hochwasser und schließlich in einen Schotterweg übergeht. Kurz darauf erreichen wir den gesuchten Campingplatz. Dort werden wir von einem älteren Herren empfangen der genau so verwahrlost und dreckig aussieht wie der Platz. Egal, für eine Nacht ist das ok. Abends gehen wir ins Städtchen zum essen und bekommen Mal wieder eine riesen Grillplatte. Wahnsinn, ich liebe den Balkan. Auf dem Weg zurück zum Zelt kommen wir noch an einem Lokal vorbei das Beer to Go verkauft. Ein perfekter Abend.

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